Mit einer eindrucksvollen Vorstellung in der Hansestadt hat der sich der Ruhrachter in der Top 4 der flyeralarm Ruder-Bundesliga zurückgemeldet.
Zunächst sah es nicht gut aus für die Crew vom Baldeneysee als im ersten Rennen, dem Zeitrennen gegen Marburg das Rennen aufgrund eines Fehlstarts wiederholt werden musste. Das Team ging mit einem zusätzlichen Rennen in den Knochen und einer ungünstigen Setzung in die folgenden Platzierungsrennen.
Vor toller Kulisse auf der Binnenalster in Hamburg bewies die Essener Crew dann aber Charakter und Schlug den favorisierten Dirndlachter aus Bayern, den Sieger des vorangegangenen Renntages in Krefeld im schnellsten Achtelfinalrennen des Tages. Das Rennen konnte erst im Foto-Finish entschieden werden. Nur vier Hundertstel trennten die beiden Boote.
Im folgenden Viertelfinale gegen Minden ging es fast ebenso knapp zu. Aber wieder gelang es dem Ruhrachter seine Bugspitze als erstes über die Ziellinie zu schieben. Damit war Platz Vier und die beste Platzierung dieser Saison bereits sicher.
Die beiden folgenden Rennen – das Halbfinale gegen den Wannsee-Express aus Berlin und das kleine Finale um Platz drei gegen Hamburg – gingen leider verloren. Trotzdem der Ruhrachter ist nach einer durchwachsenden Saison zurück im Tabellenoberhaus und festigt mit dem vierten Platz in Hamburg die 5. Position in der Ligatabelle.
„Um in der Tabelle auf's Treppchen zu fahren, der Zug ist leider wahrscheinlich abgefahren. Aber wir können mit einer Leistung wie heute in Hamburg noch viele Punkte stehlen. Und vielleicht reicht es ja am Ende für Platz vier.“ gab sich Ruhrachter-Kapitän Christina Brinck kämpferisch.
Die Jagd auf die Top-Teams der Liga, zu denen der Ruhrachter nach der Vorstellung in Hamburg wahrlich wieder zu zählen ist, ist eröffnet. Am 14. August geht es zum 5. Renntag nach Hannover.
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