Lara Rosenstengel bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften
Nachdem Lara Rosenstengel sich schon im letzten Jahr bei den Hochschulmeisterschaften im Rudern im leichten Frauen Doppelvierer für die Europäischen Hochschulmeisterschaften qualifiziert hatte, ging es Ende August für sie und ihr Team nach Zagreb auf dem Lake Jarun um Medaillen im europäischen Vergleich. Leider meldeten nicht genügend andere Boote, sodass die eigentlich leichte Mannschaft im Feld des schweren Doppelvierers für die Universität Münster an den Start ging.
Bereits Dienstags reisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regatta an und konnten sich akkreditieren. Am Mittwoch stand bereits die Eröffnungsfeier auf dem Programm, außerdem konnte der Tag für erste Trainings auf dem unbekannten Gewässer genutzt werden. Das erste Rennen hatten Lara Rosenstengel, Lilli Fischer, Emilia Seyda und Johanna Honnen dann am Donnerstag Mittag. Im Bahnverteilungsrennen ging es darum, sich eine gute Ausgangslage für das Finale am Samstag zu sichern. Hier konnte das Münsteraner Team sich den vierten Platz sichern.
Nachdem der Freitag neben einer Trainingseinheit auch für ein wenig Sightseeing aber vor allem viel Regeneration genutzt wurde, waren am Samstag wieder alle Kräfte für das Finale mobilisiert. Bei leichtem Schiebewind hatten die vier sich zur Aufgabe gemacht, die favorisierten nicht-Leichtgewichtsboote nervös zu machen und konnten nach dem Start vorübergehend in Führung gehen. Nach 1000 Metern musste das deutsche Boot allerdings die ersten drei Boote ziehen lassen und den Medaillentraum aufgeben. Dennoch waren die vier Ruderinnen mit ihrem vierten Platz in diesem starken Feld sehr zufrieden, vor allem, da es ihnen vor der Regatta nicht möglich war, zusammen zu trainieren. Durch die Unterbringung im Studierendenwohnheim, gemeinsam mit den anderen Nationen, bot sich neben dem sportlichen Wettkampf auch die Möglichkeit zum Austausch, ein letztes Mal dann bei der gemeinsamen Abschlussfeier am Samstag.